Gardetanz und Faschingsstimmung in St. Elisabeth

Ruhestand

Am vergangenen Samstag wurde das Haus St. Elisabeth zur Faschingshochburg. Die Faschingsgesellschaft Rot-Weiß des TSV Schirnding übernahm in dem Wunsiedler Seniorenheim das Regiment. Unter der Leitung des Vizepräsidenten Herrn Manfred Sieder wurde den Bewohnerinnen und Bewohnern bei Krapfen und Kaffee ein buntes Programm dargeboten. Zur Verstärkung hatte er den Hofmarschall Herrn Günther Völkel und einige Mitglieder des Elferrates mitgebracht.

Gleich zu Beginn ging es richtig heiß und fetzig zu als die Prinzengarde ihren Gardetanz der Saison 2010 aufführte.
Danach konnte man einem typischen Gespräch zwischen Vater und pubertierender Tochter lauschen. Alltägliche „Generationskonflikte“, wie zum Beispiel warum das Zimmer nicht aufgeräumt ist oder warum Kind sobald zu Hause sein muss, wurden gekonnt auf die Schippe genommen.
Mit ihrem Tanz erfreute anschließend der Nachwuchs. Rad schlagen, Spagat und weitere akrobatische Darbietungen wurden von den zwei sehr jungen Solistinnen eindrucksvoll präsentiert.
Zwischen durch wurden stellvertretend für alle Mitarbeiter des Hauses St. Elisabeth die Küchenleitung, die Leitung Betreuung und die Einrichtungsleitung mit dem Faschingsorden 2010 der Faschingsgesellschaft Rot-Weiß geehrt.
Nach ganz jung kam wieder (fast) ganz alt – „Ehepaar Schwertfeger“ nannten sich die zwei Jubilare. Das „Ehepaar“ hatte gerade seine Silberhochzeit hinter sich gebracht und ließ die vergangenen Ehejahre und die Feierlichkeit dazu etwas Revue passieren. Hier blieb kein Auge trocken, soviel konnte gelacht werden. Sicherlich hat sich der eine oder die andere Zuhörerin in mancher dargestellten Situation persönlich wieder gefunden.
Zum großen Finale wurden die Bewohnerinnen und Bewohner in die längstvergangenen Zeiten der venezianischen Maskenbälle entführt. Die Prinzengarde unter Leitung ihrer Trainerin Frau Katrin Hofmann hüpfte, tanzte und sprang und riss nochmals alle mit. Leicht außer Atem aber mit viel Engagement brachten sie noch die mit tosendem Applaus geforderte Zugabe dar.

Für die Bewohnerinnen und Bewohner war der Nachmittag eine willkommene Abwechslung. Sie freuten sich über den Besuch der Faschingsgesellschaft Rot-Weiß und hoffen, dass diese auch 2011 im Faschingskalender einen Platz für das Haus St. Elisabeth finden. Zum Schluss bleibt nur zu bemerken, dass nicht nur Rheinländer Fasching feiern können. Auch im Fichtelgebirge wird mit viel Humor getanzt, geschunkelt und gelacht.

Wunsiedel – Helau!.